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Raum. Farbe. Musik.

Venues

Poggio

Italien

2019

Landshut

Deutschland

2018

Passau

Deutschland

2018

München

Deutschland, München

2015

About Raum. Farbe. Musik.

Begehbare Rauminstallation

Diese gemeinschaftliche Installation mit dem Maler Johannes Veit führt bildende Kunst mit Musikkunst zusammen. Sie schöpft ihre Kraft aus der Verbindung von Tradition und Moderne. Im Spannungsfeld von Malerei, Licht, Spiegel und Klang wird der Betrachter Akteur und Flaneur im Benjanin´schen Sinn.

„Für den Flanierenden geht eine Verwandlung vor sich: sie leitet Ihn durch eine entschwundene Zeit“ (Walter Benjamin, Pariser Passagen 1928) zu neuen erstaunlichen Resonanzen. Die Kunst wird Provokateur einer anderen Seelenlandschaft und evoziert neue Sehweisen.

Die Installation erschafft mit ihrer Musik die Sprache der Farbe. Mir geht es darum, die visuellen Spannungsgefüge des Raumes in situative Kompositionen umzusetzen. Die installierten Spiegelelemente und Farbkacheln von Johannes Veit erzeugen Licht- und Farbverhältnisse, die ständig in Bewegung sind. Der Betrachter selbst wird dabei Teil der Reflexionen und Element des ihn umgebenden Raumes. Diese Dynamik, diese Interaktion konstituieren die vielstimmige Soundinstallation. Die Licht- und die Farbverhältnisse werden mit einer Kamera aufgenommen und in Töne und Klänge umgewandelt. Die musikalische Komposition wird mit Vers-Fragmenten eines zeitgenössischen Dichters durchwoben. Indem die Farben zum Erklingen gebracht werden entsteht ein beständiger Wechsel zwischen analoger und digitaler Welt – zwischen Außenwelt und Innenschau.

In meinen Soundarbeiten treten Farben und Klänge in einen synästhetischen Dialog jenseits bestehender Sinnesgrenzen. Besonders die Einmaligkeit jedes Momentes, die Einzigartigkeit jedes Menschen und Unwiederholbarkeit in der Natur inspirierten ihn zu dieser situativen Klangwerdung der Veit’schen Farbwelten. So ist jeder Moment der Komposition einzigartig, wie auch jeder Lichtstrahl und jede Farbnuance einzigartig ist. Die Seele der Farben, ihr Kern wird von ihrer Visualität losgelöst und zum Sprechen gebracht. So erzählt jede Reflexion ihre eigene Geschichte, erklingt in ihrem eigenen Charakter und spiegelt damit die Flüchtigkeit des Moments wieder.